Bürgerstiftung Gutes für die Region
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Gründung

Presseinformation
16. März 2009

Mit Leichtigkeit Stifter werden


Bürgerstiftung 'Gutes für die Region' öffnet sich für Bürger und Institutionen,

die gemeinnützige Zwecke nachhaltig unterstützen wollen


Scheeßel. 'Gutes für die Region' nachhaltig fördern - das ist das Ziel der neuen Bürgerstiftung, die sich am vergangenen Montag, den 16. März 2009 gründete. Vor gut einem Jahr ist aus verschiedenen Anlässen heraus die Idee zur Gründung einer Bürgerstiftung in der Sparkasse Scheeßel gewachsen. „Wir haben über Möglichkeiten nachgedacht, wie dauerhaft Gutes für die Region festgehalten werden kann“, erläutert Sparkassenvorstand Jürgen Lange. „Neben Wirtschaftsunternehmen und vielfältig agierenden Institutionen sind vor allem auch eine Vielzahl von Privatpersonen bereit, sich mit Geld für gute Dinge einzusetzen. Und um Geld nachhaltig zur Förderung gemeinnütziger Vorhaben zu sichern, eignet sich besonders das Konstrukt einer Stiftung.“

Aus den vielen verschiedenen rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten entschied man sich für das Modell einer so genannten Dachstiftung. Insgesamt 14 Gründungsstifter haben mit dem Stiftungsgeschäft und dem Unterzeichnen der Stiftungssatzung die Bürgerstiftung 'Gutes für die Region' aus der Taufe gehoben. Mit Ersteinlagen über insgesamt 90.000 € wurde zunächst der Vermögensstock der Dachstiftung gefüllt. Als Gründungsstifter haben sich neben der Sparkasse Scheeßel das Autohaus Holst GmbH, Firma Baden GmbH, Burkhard Schmidt, Dieter Vajen, Hans-Heinrich Miesner, Helmut Reitz, die Unternehmensgruppe Höhns, Horst Harmsen, Firma Joachim Behrens Scheessel GmbH, Dr. Peter Dreyer, Reinhard von der Wehl, Firma Wahlers Forsttechnik GmbH und Wolfgang Arenz eingebracht.

Die Bürgerstiftung wird durch den Stiftungsvorstand und das Stiftungskuratorium gelenkt. Im Stiftungskuratorium wirken mit: Burkhard Schmidt (Scheeßel, Vorsitzender), Heiner Meyer (Stemmen, Stv. Vorsitzender), Reinhard Frick (Hetzwege), Stefanie Kehrstephan (Bothel), Dieter Vajen (Hatzte), Ellen Gefke-Lüdemann (Hemlingen, 1. Ersatzvertr.), Gunda Bammann (Hatzte, 2. Ersatzvertr.), Reinhard Müller (Westervesede, Ersatzvertreter zu R. Frick).

Der Stiftungsvorstand, dem die Verwaltung der Stiftungsvermögen obliegt, hat folgende Mitglieder: Jürgen Lange (Scheeßel, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes), Dr. Hartwig Meyer (Scheeßel, Stv. Vorsitzender), Monika Rathjen (Königsmoor), Hinrich Otten (Fintel, Vertreter für J. Lange), Hannelore von der Wehl (Lauenbrück, 1. Verhinderungsvertr.), Dr. Stefan Hesse (Jeersdorf, 2. Verhinderungsvertr.).

Die Bürgerstiftung verfolgt gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne der „Steuerbegünstigten Zwecke“ der Abgabenordnung. Sie bietet Jedermann die Möglichkeit, ohne aufwendige Gründungsarbeiten einen eigenen, individuellen Stiftungsfonds unter dem „Dach“ der Bürgerstiftung aufzulegen. Die Bürgerstiftung hilft bei der konkreten Formulierung des Stiftungszwecks, begleitet die Stiftungsfondserrichtung und übernimmt die Verwaltung.

Bereits mit Beträgen ab 25.000 Euro kann ein Stiftungsfonds in der Bürgerstiftung aufgelegt werden, aus dem Jahr für Jahr die Erträge zugunsten des vom Stifter benannten Stiftungszwecks ausgeschüttet werden. Es gibt eine Vielzahl von Beweggründen, die Menschen zum Stiften veranlassen. Oft geben Stifter das zurück, was sie in ihrem Leben an guter Unterstützung erfahren haben, zum Beispiel mit der Förderung von Bildungseinrichtungen. Vielfach werden Vereine bedacht, in denen der Stifter groß geworden ist oder die ihn ein Leben lang begleiten. Auch die Förderung von sozialem und wohlfahrtpflegerischem Engagement wird immer größer geschrieben - beispielsweise wird die Arbeit von Tafeln, die Kinder-, Jugend- und Altenhilfe oder Hospiz- und Palliativarbeit vielfach gewürdigt.

Darüber hinaus sind viele weitere Förderzwecke möglich - Kunst, Kulturprojekte, Heimat- und Brauchtumspflege, Präventivprojekte - die Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzen. Jeder Stifter darf selbstverständlich in der Gestaltung und Verwaltung des von ihm initiierten Stiftungsfonds mitwirken. Darüber hinaus benennt der Stifter seinen Stiftungsfonds ganz individuell, oft geschieht dies mit der Einbeziehung des Stifternamens oder einem Begriff, der den Stiftungszweck beschreibt.

„Wir sind der Überzeugung, dass die Bürgerstiftung als starke Gemeinschaft mit vielen Stiftern im Laufe der Jahre wächst und sie sich als erfolgreiches Werkzeug entwickelt, das für die Menschen in der Region etwas bewegt."